Hi, nachfolgend könnt ihr meinen London-Bericht lesen, den ich für unsere Schulhomepage geschrieben habe
5 Tage London …
Früh ging’s los.
Um 3 Uhr aufstehen, um 5 Uhr war Treffen am Terminal 2 des Hamburger Flughafens. Schnell haben wir eingecheckt und dann am Gate gewartet. Um 7 Uhr ist unser germanwings-Airbus „City of Athens“ dann in Richtung London gestartet.
Dort sind wir dann 80 Minuten später in Gatwick gelandet. Vom Flughafen aus ging es dann mit der National Railway zur Victoria Station in der Innenstadt. Dort sind wir direkt in die Circle Line umgestiegen und bis zur Paddington-Station gefahren. Ein ganz schönes Geschleppe war das mit den Taschen: Treppe rauf, Treppe runter, Treppe rauf …
In Paddington ging’s denn das erste Mal auf die Londoner Straßen. Und die erste Feststellung: Die fahren ja wirklich alle links. Und die Doppeldeckerbusse sind ja wirklich alle rot und die Taxen sehen ja auch ganz komisch aus …
Nach dem dritten Orientierungsversuch haben wir dann auch die richtige Richtung zum Hotel eingeschlagen. Dort konnten wir unsere Taschen und Koffer schon einmal in der „Lobby“ abstellen.
Dann ging es erst einmal Frühstücken. Meckes, Burger King, Kentucky und Subway direkt nebeneinander. Da sollte man wohl zu Frühstück kommen.
Also auf zu MC Donalds. Haben wir uns nicht weiter schwierig vorgestellt. Es hat allerdings schon einen Augenblick gedauert, bis wir verstanden haben, dass es Burger und Pommes erst ab halb 11 gibt, wir also noch 20 Minuten warten mussten.
Gut gestärkt ging’s schließlich auf zur Stadtrundfahrt.
Pünktlich zur Abfahrt auf dem oben offenen Doppeldeckerbus setzte dann auch endgültig der Regen ein. Also haben wir die äußerst modischen „Complimentary Rainwear“ (Regencape) übergezogen. Die schienen aber eher zur Belustigung und nicht zum Regenschutz verteilt worden zu sein. Bedeutet: Wir wurden trotzdem nass, sahen aber lustig aus. Nach kurzer Zeit hörte es dann wieder auf zu regnen und die Sonne kam raus. So sahen wir doch noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Kurze Stopps haben wir eingelegt an St. Paul’s Cathedral und am Buckingham Palace, wo gerade die Wachen gewechselt wurden. Danach setzten wir unsere Tour fort, bis wir zum Schluss wieder den Hyde Park erreichten.
Nun war es endlich Zeit, unsere Zimmer im Hotel zu beziehen. Die Begeisterung fiel dann aber doch eher bescheiden aus, da die meisten Zimmer „etwas“ baufällig waren.
Nachdem wir dann noch kurz den Stadtteil Paddington ansatzweise erkundet haben, haben wir uns gemeinsam einen Pub gesucht, um dort den ersten Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen ging’s auf zu einer Themse-Bootstour. Es gab wieder eine Menge zu sehen und das Wetter war genial. Keinerlei Anzeichen von Regen und richtig schön warm. Vorbei am London Eye, dem House of Parliament, dem Tower of London und unter der Tower Bridge hindurch ging es in Richtung Greenwich (Stadtteil auf dem Nullmeridian) vorbei an den Docklands (Bankenzentrum).
Angekommen in Greenwich, haben wir den Greenwich Park und das „Royal Observatory Greenwich“ angeguckt, durch das genau der Nullmeridian verläuft. Danach sind wir durch den Greenwich Foot Tunnel zu Fuß unter der Themse durchgelaufen und sind ab der Nordseite der Themse mit der U-Bahn mit kurzem Stopp in den Docklands wieder in die Innenstadt gefahren um dort die Westminster Abbey zu besichtigen.
Nach der Westminster Abbey haben wir die Stadt in kleinen Grüppchen auf eigene Faust erkundet. Für die meisten hieß das Ziel Piccadilly Circus oder Oxford Street. So ging dann auch der Dienstag um.
Mittwochmorgen ging es ins Museum of London. Dort haben wir etwas über die Geschichte Londons von der Steinzeit bis zum Stadtbrand 1666 erfahren.
Danach ging es wieder in kleinen Gruppen durch die Stadt.
Für uns lag eine Busfahrt in einem alten (die sind viel cooler, weil hinten offenen) Doppeldeckerbus zum Trafalgar Square an.
Nachmittags haben wir uns alle bei Madame Tussauds wieder getroffen und viele „Stars“ getroffen. Darunter waren Will Smith, Kate Moss, David Beckham, die britische Königsfamilie, Boris Becker, Robbie Williams, Tom Cruise, Spiderman, Einstein, Neil Armstrong, der Papst, Gerhard Schröder und noch ganz viele mehr.
Dann ging es in den Keller, der „Chambers of Horror“. Praktisch eine Geisterbahn zu Fuß. Dort galt die oberste Regel „The Actors won’t touch you, SO DON’T TOUCH THEM!” Das fiel einem fast etwas schwer die “Geister” nicht wegzuschubsen, wenn die einen durchs nahezu komplette Dunkel verfolgt und einem ins Ohr geschrien haben oder die Finger nach einem ausgestreckt haben. Da hat sich wirklich jeder erschreckt.
Die nächste Attraktion bei Madame Tussauds war aber wieder weniger erschreckend: In kleinen Minitaxen auf Schienen wurde uns noch einmal die Geschichte Londons im Schnelldurchgang erklärt.
Nach Madame Tussauds war wieder Freizeit. Wir haben sie für Harrods und Shoppen genutzt. Nein! Natürlich nicht Shoppen bei Harrods (da fehlte uns das nötige „Klein“geld), sondern erst Harrods angucken und dann in normalen Läden shoppen.
Und schon wieder war ein Tag um.
Der Donnerstag ging los, wie bereits der Dienstag und der Mittwoch: Frühstücken im Frühstückssaal (Keller). Danach ging’s gut gestärkt durch Toast und Cornflakes auf in die „TATE modern Collection“.
Das ist so eine riesige Kunstausstellung in einem stillgelegten Kraftwerk.
Von einer Kunstausstellung hatte ich mir persönlich ehrlich gesagt nicht all zu viel erwartet, aber eigentlich war das ganz geil da. Vor allem die Ausstellung über die Globalisierung war echt beeindruckend.
Die Kunstwerke in den oberen Etagen hätte ich aber auch malen können
Dafür war die Aussicht aus dem siebten Stock echt Klasse. Ich habe 43 Baukräne gezählt, die das Gesamtbild aber nicht weiter gestört haben. Nachdem wir uns alles angeguckt haben, haben wir gemeinsam vor dem TATE gepicknickt.
Dann hieß es wieder London auf eigene Faust erkunden. Uns führte es vorbei am „Financial Times“-Gebäude über die Tower Bridge mit dem Bus und der U-Bahn zur Stamford Bridge (Stadion des FC Chelsea London).
Nach einem kurzen Aufenthalt ging es wieder ins Hotel um uns fürs Musical am Abend umzuziehen.
Wie gesagt, ging es abends also ins Musical „Chicago“. Ich habe nicht alles verstanden, aber sonst war’s ganz nett.
Nachdem wir im Anschluss an das Musical die richtige Bushaltestelle gefunden haben, haben wir uns noch kurz „London by Night“ angeguckt und dann ging’s wieder ins Hotel. Nun ist auch Tag vier vorbei
Freitagmorgen: Aufstehen für unseren letzten London-Tag.
Nach dem Frühstück haben wir wieder unsere Sachen gepackt und die Taschen und Koffer in der Lobby abgestellt. Ein letzter Ausflug stand nun noch vor unserer Abreise auf dem Plan: „Camden Market“
Nach der Ankunft mit der mittlerweile 100 Jahre alten Northern Line in Camden Town haben wir den Markt erkundet. Auf den ersten Blick noch ganz überschaubar, konnten wir nur nach und nach die Ausmaße des Camden Markets erkennen. Eine riesige Auswahl von Klamotten über Schmuck und Schnick-Schnack bis Essen aus aller Herren Länder gab es wirklich alles. Vom orientalischen Teppichhändler über japanische Lampenverkäufer bis zum großen Store für Techno-Klamotten war alles vorhanden. Wir hätten wohl Tage gebraucht um uns alles ganz genau angucken zu können. Doch unsere Zeit war begrenzt, wenn wir uns 20 vor 4 für unsere Abreise treffen wollten.
Mit unseren Koffern und Taschen beladen ging es dann wieder via Circle Line zur Victoria Station um von dort mit der National Railway nach Gatwick zu fahren. Nach der Gepäckaufgabe hatten wir am Flughafen noch genügend Zeit um uns dort etwas umzusehen. Nicht zuletzt weil unser „HamburgShopper“ (so war unser Airbus lackiert) 50 Minuten Verspätung hatte.
Auf dem Rückflug hatten wir dann aber gute Sicht, dass wir jedes Schiff auf dem Ärmelkanal sehen konnten. Eine halbe Stunde vor der Landung meldete sich der Pilot, dass er zwar alles aus der Maschine rausgeholt habe (830 km/h), aber wir hätten es doch nicht mehr geschafft vor dem Gewitter in Hamburg zu landen. Deshalb mussten wir noch eine knappe halbe Stunde Schleifen über Glücksstadt und Wischhafen drehen. Dann ging es aber weiter: Wir haben Buxtehude leicht gestreift und sind dann direkt in den pechschwarzen Hamburger Himmel geflogen, wo wir dann schließlich gelandet sind.
Dann noch eine halbe Stunde auf den Hamburger Zoll warten, unsere Koffer abholen, noch ein paar abschließende Worte austauschen und das war’s:
5 Tage London.
Fazit: Die Studienfahrt nach London war echt cool. Wir haben zwar schon verdammt viel gesehen, aber ich hätte locker noch eine Woche bleiben können. Naja, so bleiben 5 tolle Tage London in der Erinnerung und 1500 Fotos alleine auf meiner Speicherkarte.
Danke noch mal an Herrn Lehmann und vor allem Frau Pawelak – Danke!






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